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Die sächsischen Innenminister im Überblick

Wilhelm Zaisser

Wilhelm Zaisser

Wilhelm Zaisser
(© SMI)

  • 1948-1949 Innenminister
  • 1948-1949 Stellvertretender Ministerpräsident
  • Geb. 19. Januar 1893 in Rotthausen bei Gelsenkirchen als Sohn eines Gendarmeriewachtmeisters
  • gest. 3. März 1958 in Berlin
  • 1910 bis 1913 Besuch eines evangelischen Lehrerseminars in Essen
  • 1918 Mitglied der USPD, 1919 der KPD
  • 1921 wegen seiner Tätigkeit für die »Rote Ruhrarmee« verurteilt und aus dem Schuldienst entlassen
  • danach Redakteur des »Ruhr-Echos« und der »Bergischen Volksstimme«
  • 1923 bis 1924 Mitglied der KPD-Bezirksleitung Ruhrgebiet, danach der KPD-Oberbezirksleitung West
  • ab 1926 Tätigkeit im Apparat des Zentralkomitees der KPdSU
  • seit 1927 in Moskau, Tätigkeit für den Nachrichtendienst der Roten Armee in China und Deutschland
  • 1932 Eintritt in die KPdSU
  • 1936 bis 1938 Kommandeur der XIII. Internationalen Brigade in Spanien
  • 1938 bis 1943 Chefredakteur der deutschen Sektion im Verlag für fremdsprachige Literatur in Moskau
  • 1943 bis 1946 Leitung des deutschen Sektors der antifaschistischen Kriegsgefangenenschulung
  • 1947 Rückkehr nach Deutschland, Eintritt in die SED und Landeschef der Volkspolizei in Sachsen-Anhalt
  • September 1948 bis Juni 1949 Innenminister und Stellvertretender Ministerpräsident in der Landesregierung Sachsen
  • 1949 bis 1950 Vizepräsident der Deutschen Verwaltung des Innern
  • 1949 bis 1954 Mitglied der Volkskammer
  • Februar 1950 Kooptation in den Parteivorstand der SED, Mitglied des Zentralkomitees und der Politbüros der SED
  • 1950 bis 1953 Minister für Staatssicherheit der DDR
  • nach dem 17. Juni 1953 Ausschluss aus Zentralkomitee und Politbüro sowie Entlassung aus dem Ministeramt wegen »Bildung einer parteifeindlichen Fraktion«
  • Januar 1954 Ausschluss aus der SED als »Feind der Partei«
  • danach Tätigkeit im Dietz-Verlag sowie am Institut für Marxismus-Leninismus beim Zentralkomitee der SED in Berlin
  • am 25. April 1993 rehabilitiert

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