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Die sächsischen Innenminister im Überblick

Dr. med. Dr. phil. Albert Christian Weinlig

Dr. med. Dr. phil. Albert Christian Weinlig

Dr. med. Dr. phil. Albert Christian Weinlig
(© SMI)

  • 1849 Innenminister
  • Geb. 9. April 1812 in Dresden als Sohn des ehemaligen Rechtsanwalts, späteren Komponisten, Dresdner Kreuzkantors und Leipziger Thomaskantors Christian Theodor Weinlig
  • gest. 15. Januar 1873
  • Studium der Naturwissenschaften und Medizin in Leipzig
  • 1883 Promotion zum Dr. med. in Leipzig
  • später Lehrer für Chemie, Physik, Technologie und Volkswirtschaftslehre an der Schiebe’schen Handelslehranstalt in Leipzig
  • 1843 Habilitation in Leipzig
  • 1845 Berufung als Ordinarius für Nationalökonomie an die Universität Erlangen
  • 1846 Promotion zum Dr. phil. in Erlangen
  • Anfang 1847 auf Empfehlung des Leipziger Nationalökonomen Georg Hanssen als Geheimer Regierungs- und Vortragender Rat Dezernent für Handel und Gewerbe beim sächsischen Ministerium des Innern
  • dort maßgebliche Mitwirkung an der zur Milderung der Missernte von 1846 betriebenen staatlichen Preispolitik
  • seit März 1848 Leiter der vom Kabinett Braun eingerichteten »Kommission zur Untersuchung der Gewerbs- und Arbeitsverhältnisse«
  • 24. Februar 1849 Minister des Innern
  • infolge des Maiaufstands Rücktritt am 2. Mai 1849
  • Befürworter der Reichsverfassung vom 28. März 1849
  • seit Mai 1849 Abteilungsdirektor im Ministerium des Innern
  • Initiator des Königlich Sächsischen Statistischen Büros (Denkschrift von 1848)
  • 1858 Leiter dieses Büros und Herausgeber des Statistischen Jahrbuchs für das Königreich Sachsen
  • Bemühungen um die Verbesserung des technischen Schulwesens in Sachsen
  • 1854 Kommissar der sächsischen Regierung bei der Industrieausstellung in München, 1855 in Paris, 1862 in London, 1867 erneut in Paris
  • 1857 Entwurf einer Gewerbeordnung für das Königreich Sachsen (1861 als Gesetz verabschiedet)

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